Aufgaben und Ziele
In das Leonardo-Kolleg aufgenommen werden nur Studierende mit herausragenden Studienleistungen. Der Besuch der Veranstaltungen des
Leonardo-Kollegs ist für diese Studierenden freiwillig, die Teilnahme soll auch nicht als Studienleistung in das eigene Fachstudium
einfließen. Insoweit unterscheidet sich das Angebot des Leonardo-Kollegs grundlegend von anderen Förderangeboten.
Das Leonardo-Kolleg ist weder eine Konkurrenz zu bereits bestehenden Fördereinrichtungen, noch versteht es sich als weiteres Angebot
der Eliteförderung im traditionellen Sinn, da weder Stipendienleistungen ausbezahlt noch zusätzliche, über das Fachstudium
hinausgehende Leistungen abverlangt werden.
Unser Angebot
Ziel des Leonardo-Kollegs ist es, seinen Kollegiatinnen und Kollegiaten Erfahrungen und Begegnungen zu bieten, die sie in ihrer
Persönlichkeitsentwicklung unterstützen können. Dieses Ziel soll auf drei Wegen erreicht werden:
Die Universität Erlangen-Nürnberg lädt regelmäßig herausragende Persönlichkeiten aus Kultur und Wissenschaft ein und bietet den
Studierenden die Möglichkeit, mit diesen Persönlichkeiten in direkten Kontakt zu treten;
für die Kolleg-Mitglieder besteht während ihrer Mitgliedschaft die Möglichkeit, allein oder gemeinsam mit einem ihrer Fachdozenten
Fach-Kongresse, Workshops oder externe Seminare zu besuchen, wodurch sie erste Erfahrungen mit den Einrichtungen unserer Wissenschaftskultur
sammeln können. Schließlich werden für die Kolleg-Mitglieder Besuche von wissenschaftlichen Einrichtungen und Ausstellungen organisiert.
Ihre Bewerbung
Für die Aufnahme in das Leonardo-Kolleg hat die interessierte Studentin oder der interessierte Student einen schriftlichen Antrag zu stellen.
Ausschlaggebend für eine erfolgreiche Bewerbung ist der Nachweis einer hervorragend abgelegten Zwischen-, Vordiplom- oder Orientierungsprüfung oder
einer sonstigen hervorragenden und für das betreffende Studienfach aussagekräftigen Prüfungsleistung. Nähere Informationen sind der
Satzung des Leonardo-Kollegs und den Aufnahmeregelungen
zu entnehmen. Über die Aufnahme entscheidet ein
fakultätsübergreifend zusammengesetzter Ausschuss des Zentralinstituts für Angewandte Ethik und Wissenschaftskommunikation.